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Warum 20 Minuten bewusste Ruhe meinen stressigen Alltag verändert haben

  • Autorenbild: Andrea Umseher
    Andrea Umseher
  • 13. Jan.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Jan.

Ich dachte lange, Entspannung heißt Netflix. Oder früh ins Bett. Oder „einfach mal nichts tun“.

In meinem stressigen Alltag war das mein Plan: abends hinfallen, Serie an, Augen zu –und hoffen, dass der Kopf irgendwann aufhört zu rattern.

Tat er nicht.

Ich schlief viel.Aber ich wachte müde auf.Ich machte Pausen.Aber innerlich blieb alles angespannt.

Ich dachte: So ist das halt, wenn man viel leistet.

Bis ich zufällig in meiner Yoga-Ausbildung auf Yoga Nidra gestoßen bin.

Und ehrlich: Ich war skeptisch. Hinlegen, zuhören, nichts tun –das sollte jetzt „tiefe Entspannung“ sein?

Aber schon nach den ersten Einheiten habe ich gemerkt: Da passiert etwas anderes.

Nicht dieses Wegdriften wie beim Fernsehen. Sondern ein Zustand, in dem mein Körper wirklich losgelassen hat– und mein Kopf endlich aufgehört hat, alles zu kontrollieren.

Nicht plötzlich. Nicht spektakulär. Aber spürbar.


Warum 20 Minuten bewusste Ruhe meinen stressigen Alltag verändert haben

Ich habe verstanden: Mein Problem war nicht zu wenig Schlaf. Sondern zu wenig echte Regeneration.

Yoga Nidra hat meinem Nervensystem etwas beigebracht, was es im Alltag verlernt hatte: nicht ständig im Alarmmodus zu sein.

20 Minuten. Ohne Leistung. Ohne Reizüberflutung. Ohne Ablenkung.

Und genau das hat etwas verändert. Nicht mein Leben. Aber meine Art, darin zu stehen.


Du musst mir nichts glauben

Yoga Nidra lässt sich nicht erklären. Man kann es nicht herleiten. Man kann es nur erleben.

Wenn du neugierig bist, lade ich dich zu einer kostenlosen Session ein.

Ohne Verpflichtung. Ohne Kamera. Einfach zum Spüren.



Nervensystem runter fahren

Was bewusste Ruhe wirklich bedeutet

Bewusste Ruhe ist mehr als „nichts tun". Sie ist ein Zustand, in dem der Körper vollständig loslässt und der Geist nicht mehr unter Dauerstrom steht.

In echter Entspannung:

  • löst sich körperliche Spannung

  • Gedanken und Gefühle kommen zur Ruhe

  • ein Rest Bewusstheit bleibt jedoch erhalten

Genau hier unterscheidet sich bewusste Ruhe von Schlaf oder Ablenkung. Und genau hier beginnt Yoga Nidra.


Yoga Nidra – dynamischer Schlaf und psychischer Schlaf

Yoga Nidra wird oft als dynamischer Schlaf oder psychischer Schlaf beschrieben. Diese Begriffe klingen ungewohnt – treffen aber den Kern sehr genau.

Von außen sieht es so aus, als würde man schlafen. Der Körper sinkt in tiefe Ruhe. Auf einer tieferen Ebene jedoch bleibt Bewusstheit vorhanden.

Man ist nicht weg. Man ist da.

Deshalb ist Yoga Nidra kein gewöhnlicher Schlaf, sondern Tiefenentspannung mit innerer Wachheit.

Der Geist identifiziert sich weder mit dem Wachzustand noch mit dem Schlafzustand. Er befindet sich dazwischen.


„Es ist wie schlafen – aber du bist wach“

Eine Kursteilnehmerin erklärte Yoga Nidra einmal sehr schlicht so:

"Es ist wie schlafen – aber du bist wach.“

Ein anderer Teilnehmer konnte sich diesen Zustand vorher überhaupt nicht vorstellen. Nach der Session sah er mich an und sagte:

"Stimmt. Man schläft – aber man ist gleichzeitig da.“

Vorher war es schwer zu erklären. Nachher brauchte es keine Worte mehr.

Yoga Nidra ist ein Zustand, den man nicht denken kann. Man kann ihn nur erleben.


Der Zustand zwischen Wachen und Schlafen

Yoga Nidra führt in einen Bewusstseinszustand zwischen Wachen und Schlafen.

In der modernen Psychologie spricht man hier vom hypnagogischen Zustand –einem Übergangsbereich, in dem der Geist besonders aufnahmefähig ist und das Nervensystem tief regeneriert.

In diesem Zustand:

  • zieht sich die Aufmerksamkeit von der Außenwelt zurück

  • das Nervensystem schaltet in Ruhe

  • innere Wahrnehmung wird feiner

  • Denken verliert seinen Druck

Man ist weder ganz wach noch im Schlaf.

Man ist frei von beiden Zuständen.


Warum das im Alltag etwas verändert

Yoga Nidra hat mein Leben nicht stressfrei gemacht. Aber es hat mich stressfester gemacht.

Ich reagiere auf plötzliche Belastungen anders. Nicht härter. Sondern klarer.

Dinge arbeiten sich besser auf. Gefühle dürfen da sein, ohne mich zu überrollen.

Gerade in Zeiten von Trauer habe ich erlebt, dass mir diese bewusste Ruhe Energie gegeben hat –nicht als Ablenkung, sondern als inneren Halt.

Yoga Nidra verändert nicht das Leben .Es verändert den Umgang damit.


Wirkung auf Schmerz, Energie und Gesundheit

Was mich selbst überrascht hat, ist, dass sich die Wirkung von Yoga Nidra nicht nur mental zeigt.

Erst mit der Zeit habe ich bemerkt, dass mein Immunsystem stabiler wurde und ich mit Schmerzen anders umgehe.

Yoga Nidra nimmt Schmerzen nicht einfach weg. Aber es verändert, wie der Körper darauf reagiert.

Auch bei Teilnehmerinnen mit chronischen Beschwerden erlebe ich immer wieder spürbare Entlastung.

Eine Schmerzpatientin beschrieb es einmal so:

„Der Schmerz war noch da – aber er hatte nicht mehr die Kontrolle.“


Und ja – man sieht es auch im Gesicht 😉

Ich sage meinen Kursteilnehmerinnen oft lachend: "Ihr werdet hier ganz nebenbei auch ein bisschen geliftet.“

Nicht durch Magie. Sondern, weil Anspannung geht.

Wenn sich der Kiefer löst, die Stirn weich wird und der Atem tiefer fließt, sieht man das – ganz automatisch.

Deshalb sage ich im Kurs auch gern: Die Kamera ist aus. Ihr dürft euch eine Gesichtsmaske machen. Endlich mal die Pflege, für die sonst nie Zeit ist.

Viele lachen erst. Und merken dann: Stimmt eigentlich.

Yoga Nidra ist nicht nur eine Pause für den Kopf, sondern auch ein Moment, in dem der ganze Körper loslassen darf –innen wie außen.

Und manchmal fühlt man sich danach nicht nur ruhiger, sondern einfach frischer.


Yoga Nidra ist kein einmaliges Erlebnis

Viele denken, man macht eine Yoga-Nidra-Session und das war’s.

In Wahrheit ist Yoga Nidra ein Weg.

In der klassischen Lehre gibt es viele aufeinander aufbauende Ebenen. Mit jeder Stufe vertieft sich die Wahrnehmung .Die Wirkung wird leiser – aber nachhaltiger.

Am Anfang spürt man Ruhe. Später Klarheit. Mit der Zeit innere Stabilität und neue Energie.

Yoga Nidra geht weiter. Nicht spektakulär. Sondern still.


Warum 20 Minuten bewusste Ruhe kein Luxus sind

Viele sagen: "Ich habe dafür keine Zeit.“

Aber genau dann braucht es sie.

20 bis 30 Minuten bewusste Ruhe sind keine Auszeit vom Leben. Sie sind Pflege des Nervensystems.

Nicht, um besser zu funktionieren. Sondern um wieder bei sich anzukommen.


Man kann Yoga Nidra nicht erklären. Man kann es erleben.

Yoga Nidra ist kein Schlaf. Es ist bewusste Tiefenruhe.

Man muss nichts können. Nichts leisten. Nichts richtig machen.

Der Körper darf loslassen. Der Geist darf stiller werden. Und etwas in uns findet zurück in Ordnung.


Einladung

Wenn du spürst, dass dein System genau das braucht, dann ist Yoga Nidra vielleicht kein Zufall in deinem Leben.

Wenn du Yoga Nidra nicht nur lesen, sondern regelmäßig erleben möchtest, begleite ich dich gern.

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